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Presseinformationen 2013

17. Juni 2013

Coole Tipps für heiße Tage

Sommerhitze am Arbeitsplatz

Trinken, trinken und nochmals trinken. Das sind die ersten drei Regeln, wenn an heißen Sommertagen die Temperaturen auch am Arbeitsplatz auf sommerliche Werte steigen. Wasser und Saftschorlen sind geeignete Getränke, um bei der Arbeit den Bedarf an Flüssigkeit und Mineralien zu decken, der durch vermehrtes Schwitzen entsteht.


Übrigens: Die Arbeitsstättenregeln sehen zwar vor, dass die Lufttemperatur in Arbeits- und Sozialräumen 26 Grad nicht überschreiten soll. Aber Hitzefrei oder gar einen klimatisierten Arbeitsplatz gibt es für Arbeitnehmer nicht, auch wenn draußen die Temperaturen über dieser Marke stehen. Allerdings verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz den Arbeitgeber, bei entsprechender Hitze Maßnahmen zu ergreifen, damit Gefährdungen für die Gesundheit möglichst vermieden werden. Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, um als Arbeitgeber den hohen Temperaturen und der nachlassenden Motivation der Mitarbeiter etwas entgegen zu setzen:

Wo es geht, ermöglichen flexible Arbeitszeiten oder Gleitzeitregelungen, der größten Hitze aus dem Weg zu gehen. Mehrstündige Mittagspausen, früher Arbeitsbeginn und später Feierabend gehören in den warmen Ländern Südeuropas im Sommer zum normalen und regelmäßigen Arbeitsalltag. Auch die Kleiderordnung zu lockern kann schon viel bewirken. An erster Stelle ungeeignet sind bei hochsommerlichen Temperaturen Jackett und Krawatte, denn sie verhindern die Luftzirkulation am Körper. Leichte, luftige Sommerkleidung aus Naturfasern verringert hingegen den Wärmestau. Wenn jetzt vom Arbeitgeber noch Getränke bereitgestellt werden, ist schon viel getan, um den Arbeitstag gut zu überstehen.

Frischluft tut Not
An heißen Sommertagen ist es spätestens ab 10 Uhr mit der kühlen Morgenluft vorbei. Oftmals auch schon früher, denn je nach Ausrichtung eines Gebäudes heizt die Morgensonne die Fassade schnell auf. Gelüftet werden muss dort also vorher und auch der Sonnenschutz sollte bereits in den frühen Morgenstunden herunter. Danach hält man die Fenster geschlossen.

Die Mitarbeiter können durch ihr Verhalten viel beitragen und selbst beeinflussen, ob die Arbeit an heißen Sommertagen zur Tortur wird oder nicht. "Viel trinken - leicht essen" lautet das Motto. Jeder sollte selbst darauf achten oder angehalten werden, den erhöhten Flüssigkeitsbedarf bei großer Hitze zu decken. Zwei bis drei Liter pro Tag sind Pflicht. Auf deftige Kost zu verzichten, verringert die Belastung durch die Hitze erheblich. Ein Übriges tut, wer die Handgelenke ab und zu mit Wasser kühlt oder sich ein feuchtes Tuch in den Nacken legt - einfache aber sehr probate Mittel, sich für eine Weile Erleichterung bei großer Hitze zu verschaffen.

Weitere Informationen
"Sommerhitze im Büro – Hinweise und Tipps für die heißen Tage", Faltblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, www.baua.de/sommertipps


Ansprechpartner für die Presse
Michael Wanhoff
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Dynamostraße 7-11
68165 Mannheim
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Fon 0621 4456-1573
Mobil 0152 56770333

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Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) mit Sitz in Mannheim ist seit 1885 die gesetzliche Unfallversicherung für die Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes, des Bäcker- und Konditorenhandwerks, der Fleischwirtschaft, von Brauereien und Mälzereien sowie von Schausteller- und Zirkusbetrieben. Alle Beschäftigten in diesen Betrieben sind kraft Gesetzes bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei der BGN versichert – zurzeit rund 3,4 Millionen Menschen in über 400.000 Betrieben.

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