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Presseinformationen 2013

29. Oktober 2013

Reifenwechsel spätestens jetzt

Winter-Dresscode für Ihr Auto

Wer bei Eis- oder Schneeglätte Auto fahren möchte, muss wintertaugliche Bereifung aufziehen. Die Winterreifenpflicht gilt für PKW und Transporter. Sie gilt auch für schwere Nutzfahrzeuge, die zumindest auf den Antriebsachsen mit Winterbereifung ausgestattet sein müssen. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) empfiehlt, spätestens jetzt Privat- und Geschäftswagen auf Winterreifen umzurüsten. Nicht umsonst, denn die Zahl der meldepflichtigen Unfälle auf dem Weg von und zur Arbeit, die der gesetzlichen Unfallversicherung im ersten Halbjahr 2013 angezeigt wurden, ist gegenüber dem Vorjahr um über 12 Prozent gestiegen.

Einfach zu merken: "Von O bis O"
Von Oktober bis Ostern sollten Kraftfahrzeuge mit Reifen der Kennzeichnung M+S oder mit Ganzjahresreifen ausgerüstet sein. Durch ihre speziellen Gummimischungen sind Winterreifen an die kühle Witterung und durch ihr spezielles Profil an das Fahren bei Regen, Schnee und Eis gut angepasst. Das Profil sollte mindestens vier Millimeter tief sein. Sommerreifen hingegen verlieren bei niedrigen Temperaturen und nasser Fahrbahn schnell ihre Bodenhaftung. Und wer bei winterlichen Straßenbedingungen, also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte, mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld. Kommt es wegen der Benutzung der Sommerreifen zum Unfall, kann dies wegen grober Fahrlässigkeit zur erheblichen Leistungskürzung der Haftpflicht- und Kaskoversicherung führen.


Ansprechpartner für die Presse
Michael Wanhoff
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Dynamostraße 7-11 68165 Mannheim
presse-info@bgn.de
Fon 0621 4456-1573
Mobil 0152 56770333

Über die BGN
Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) mit Sitz in Mannheim ist seit 1885 die gesetzliche Unfallversicherung für die Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränke- industrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes, des Bäcker- und Konditorenhandwerks, der Fleischwirtschaft, von Brauereien und Mälzereien sowie von Schausteller- und Zirkusbetrieben. Alle Beschäftigten in diesen Betrieben sind kraft Gesetzes bei Arbeitsunfällen und Berufskrank- heiten bei der BGN versichert – zurzeit rund 3,4 Millionen Menschen in über 400.000 Betrieben.

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