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Presseinformationen 2015

26. August 2015

Die fünf häufigsten Fehler beim Sitzen an Bildschirmarbeitsplätzen

Wer falsch sitzt, hat bald richtig Schmerzen

Zu langes, starres Sitzen und ein schlecht eingestellter Bürostuhl gehören zu den häufigsten Fehlern an Bildschirmarbeitsplätzen. Das hat nicht selten Folgen für die Gesundheit der Beschäftigten: Falsches Sitzen kann zu Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verspannungen in Nacken und Schultern führen. Darauf macht die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe BGN aufmerksam.

"Wer Schmerzen hat, kann sich naturgemäß schlechter konzentrieren, ist schneller müde und somit weniger leistungsfähig", sagt Präventionsspezialistin Ellen Schwinger-Butz von der BGN. "Arbeitgeber und Beschäftigte sollten das Thema daher nicht als Lappalie abtun. Falsches Sitzen im Büro kann den Rücken dauerhaft krank machen." Die Ergonomie-Expertin führt die fünf häufigsten Fehler beim Sitzen an Büroarbeitsplätzen auf:

1. Ein falsch eingestellter Arbeitsplatz
Tisch und Stuhl sind optimal eingestellt, wenn die Unterarme waagrecht auf der Tischplatte aufliegen und Ober- und Unterschenkel zueinander einen rechten Winkel bilden. Individuell an den Nutzer angepasst werden sollten auch die Lordosenstütze und die Freischwingeinrichtung der Rückenlehne. Bildschirm und Tastatur sollten gerade vor dem Nutzer stehen. Dabei sollte der Bildschirm so aufgestellt sein, dass der Sehabstand etwa 50 bis 80 Zentimeter beträgt. Aus der Waagrechten betrachtet sollte der Blick nach unten geneigt sein, deshalb ist der Bildschirm in der Höheneinstellung möglichst weit nach unten zu positionieren.

2. Starres Sitzen
Ist der Arbeitsplatz erst einmal eingestellt, heißt es, dynamisch zu sitzen: Die Sitzhaltung sollte so häufig wie möglich gewechselt werden.

3. Nicht die ganze Sitzfläche nutzen
Sich auch mal auf die Kante der Sitzfläche zu setzen, ist nicht schlimm und kann der Bewegung dienen. Es sollte aber kein Dauerzustand sein. Idealerweise sollte man die ganze Sitzfläche nutzen, dadurch kann die unterstützende Funktion der Rückenlehne in vollem Umfang genutzt werden.

4. Zu langes Sitzen
Wann immer es möglich ist, sollte man sich bewegen: im Stehen telefonieren, die Treppe nutzen, zum zentralen Drucker gehen, die Kollegen besuchen statt eine E-Mail zu schreiben... In kleineren Pausen empfehlen sich Ausgleichsübungen direkt am Arbeitsplatz.

5. Kein Ausgleich in der Freizeit
Wer sich während der Arbeit wenig bewegt, sollte seine Freizeit aktiv gestalten. Damit ist nicht unbedingt Leistungssport gemeint: 30 Minuten Bewegung täglich können bereits einen Unterschied machen. Das wird belohnt: Körperlich aktive Menschen sehen nicht nur frischer aus. Sie sind auch im Job belastbarer und fühlen sich besser.

Weitere Informationen unter www.rueckenpraevention.de (Die Kampagnenseite zum Thema Rückenerkrankungen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe).

Ansprechpartnerin für Fachfragen
Dipl.-Psych. Ellen Schwinger-Butz
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe
Telefon: 0621 4456-3486
Ellen.Schwinger-Butz@bgn.de

Ansprechpartner für die Presse
Michael Wanhoff
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Dynamostraße 7-11
68165 Mannheim
presse-info@bgn.de
Telefon: 0621 4456-1573
Mobil: 0152 56770333

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