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Presseinformationen 2016

09. Februar 2016

Bäckerasthma: Backmittelenzyme können Mitverursacher sein – Glucoamylase vorherrschend

Pro Jahr erkranken rund 500 Bäcker an Bäckerasthma oder an Bäckerschnupfen. Backmittelenzyme können ebenso Mitverursacher dieser allergischen Atemwegserkrankung sein, wie Weizen- oder Roggenmehlstäube. Bis vor einigen Jahren war die Alpha-Amylase Allergieauslöser Nummer 1 unter den Backmittelenzymen. Heute vorherrschend ist die Glucoamylase. Aktuelle Untersuchungen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe zeigen: Mehr als ein Viertel der erkrankten Bäcker ist gegen Glucoamylase sensibilisiert (Glucoamylase: 28 Prozent; Cellulase: 16 Prozent; Alpha-Amylase: 13 Prozent).

Die BGN empfiehlt Bäckern, die an Bäckerasthma erkrankt sind oder bei denen der Verdacht einer solchen Erkrankung besteht, in jedem Fall auch testen zu lassen, ob sie gegen Glucoamylase allergisch sind.

www.mehlstaub-nein-danke.de
Um insbesondere Auszubildende und jüngere Gesellinnen und Gesellen für das Thema "Mehlstaub – nein danke!" zu gewinnen, wurden von der BGN vier kurze Erklär-Filme erstellt, die, zusammen mit weiteren Informationen, unter www.mehlstaub-nein-danke.de abrufbar sind. In den vier Clips bestreiten die beiden Protagonisten Ben und Becky einen ultimativen Wettkampf um die beste staubarme Arbeitsweise. Auf der Website können sich Interessierte nicht nur über die neuesten Maßnahmen zur Mehlstaubreduktion, sondern auch über Schulungstermine und weitere Präventionsangebote der BGN informieren.

Hintergrund
Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) leistet seit Jahren wichtige Forschungs- und Aufklärungsarbeit über die allergisierende Wirkung von Mehlstaub sowie über Maßnahmen zur Mehlstaubreduktion in Backbetrieben. Und das mit großem Erfolg: Die Zahl der Bäckerasthmaerkrankungen konnte in den letzten 20 Jahren um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Dies geschieht zum einen durch eine Beratung vor Ort, in der Maßnahmen zur Senkung der Mehlstaubkonzentration in Backstuben aufgezeigt werden. Zudem informiert die BGN in Schulungen, Info-Veranstaltungen sowie in Veröffentlichungen regelmäßig über die gesundheitsgefährdende Wirkung von Mehlstaub und wie man sich davor schützen kann. In den meisten Fällen ermöglicht dieses BGN-Präventionsprogramm Bäckern, die dies wollen, in ihrem erlernten Beruf weiterzuarbeiten.

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