BGN Berufsgenossenschaft Nahrungs­mittel und Gastgewerbe
Ein Journalist recherchiert an seinem Schreibtisch

Vorsicht Flüssiggas: Verpuffung im Verkaufswagen

14. Dezember 2018

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Durch unverbranntes Gas war in einem Verkaufswagen eine explosionsfähige Atmosphäre entstanden. Zwei Mitarbeiter erlitten durch die Verpuffung Verbrennungen im Gesicht. Zwei Passanten wurden zu Boden gerissen.

Die Ursache: Als der gasbetriebene Katalytofen den Dienst versagte, hatten die beiden Mitarbeiter mehrfach versucht, den Ofen in Gang zu setzen. Das nicht verbrannte Gas der vielen Fehlversuche sammelte sich im Wagen. Als die kritische Menge erreicht war, genügte ein weiterer Funke der Piezozündung am Ofen, um das Luft-Gas-Gemisch zu zünden.

Die Unfalluntersuchung ergab folgende Fehler und Mängel:

▪ Zwischen den Zündversuchen gab es keine ausreichenden Pausen zur Lüftung und zum Abzug des Gases.

▪ Die Mitarbeiter waren nicht unterwiesen – weder im Aufbau noch in der Inbetriebnahme und Benutzung von Flüssiggasanlagen.

Unwissenheit im Umgang mit Flüssiggasanlagen führte also zu diesem Unfall. Durch eine Unterweisung hätten die Mitarbeiter gewusst, dass sie ihren Verkaufswagen schon nach wenigen fehlgeschlagenen Zündversuchen hätten lüften müssen, um das gefährliche Luft-Gas-Gemisch zu entfernen.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet im Internet kostenfrei umfangreiche Informationen zum Arbeiten mit Flüssiggas an.

https://fluessiggasanlagen.portal.bgn.de
WissenKompakt: Flüssiggasanlagen

Ihr Ansprechpartner:

0621 4456-1285

Michael Wanhoff
Pressesprecher

presse-info@bgn.de

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