Entscheidend sind Pflege und sachgerechter Umgang
Lithium-IonenAkkus sind vergleichsweise klein, leicht und verfügen über eine hohe Energiedichte. Außerdem zeichnen sie sich durch die geringe Selbstentladung aus. Zunächst vor allem in Smartphones, Notebooks und Akkuschraubern verbaut, liefern sie mittlerweile die Energie auch in E-Scootern, E-Bikes, E-Staplern oder E-Autos. Dort allerdings mit deutlich höheren Strömen – im Betrieb wie auch beim Laden.
Überladung, Tiefenentladung, Überhitzung oder mechanische Beschädigungen können Akkuzellen irreversibel schädigen und in der Folge Brände verursachen. Ein Teil der Sicherheit wird zwar durch das verbaute Batteriemanagementsystem (BMS) gewährleistet, das Über- und Tiefenentladung verhindert, Defekten vorbeugt und so die Leistungsfähigkeit des Akkus erhält. Aber Vorsicht: Gerade bei mobilen Akkus sind vom Nutzer Pflege und sachgerechter Umgang gefordert.
Die BGN hat nun in ihrem Webmagazin AKZENTE eine 14-Punkte-Liste und weitere Informationen für den sicheren Umgang mit den Akkumulatoren veröffentlicht.
- Brandschutz beim Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien (DGUV Information 205-041)
- Hinweise zum betrieblichen Brandschutz bei der Lagerung und Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus (Fachbereich AKTUELL FBFHB-018)
- Sicherheitshinweise zum Löschen von Lithium-Ionen-Akkus (Bundesverband Technischer Brandschutz e.V./ DGUV e.V.)