Beim Schneiden mit Handmessern sind Auswahl und Zustand entscheidend
Wer sich bei der Arbeit schneidet und zum Arzt muss, fehlt danach durchschnittlich mehr als eine Woche am Arbeitsplatz – mit den entsprechenden Folgen: Lohnfortzahlung, Mehrarbeit für die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder sogar eine weitere Arbeitskraft, die organisiert und bezahlt werden muss.
Besser, man beugt dem vor!
Mit der Auswahl des richtigen Werkzeugs ist man schon auf einem guten Weg. Denn praktisch für jeden Schnitt gibt es das entsprechende Messer. Mit einer ungeeigneten oder gar stumpfen Klinge zu hantieren ist nicht nur mühsam, sondern auch gefährlich.
Richtige Reinigung und Pflege schonen das Werkzeug und bewahren ebenso vor Schnittverletzungen. Ganz klar: Die Spülmaschine ist ein Feind scharfer Messer. Ebenso wie Schubladen, in denen Messer ungeordnet herumfliegen Das ist Gift, besonders auch für die Hände, die danach greifen. Ein entsprechender Einsatz schafft schnell Abhilfe.
Nicht weniger wichtig ist die richtige Lagerung und der sichere Transport während der Messer-Arbeit. Am Arbeitsplatz liegt das scharfe Schneidwerkzeug nicht einfach auf dem Tisch. Man kann es nach dem Schneiden zum Beispiel unter ein Schneidbrett schieben. Damit ist es immer griffbereit, aber sicher verwahrt. Nach Arbeitsende kommt es in einen Messerkorb oder eine Messerhalterung.
Ausführliche und weiterführende Informationen
BGN-report: „Auswahl und Einsatz von Handmessern“
BGN-AKZENTE: Handmesser in der Fleischwirtschaft