BGN Berufsgenossenschaft Nahrungs­mittel und Gastgewerbe
Mitarbeiterin vor Laufband mit Getränken

BGM – Was bringts und wie funktionierts?

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Was bringt Betriebliches Gesundheitsmanagement?

BGM richtet den Fokus auf den Nutzen für den Betrieb und für die Beschäftigten – eine klassische Win-Win-Situation also! 
 

  • Nutzen für Ihre Beschäftigten:
    Ihre Beschäftigten profitieren von gesünderen Arbeitsbedingungen und erfahren Wertschätzung. BGM gibt den Ansporn zu gesundem Verhalten und motiviert dazu sich um die eigene Gesundheit zu kümmern. Die Folge: Mehr Gesundheit und Wohlbefinden, ein besseres Betriebsklima und eine gesteigerte Motivation. Dies ist die Voraussetzung für leistungsfähige und leistungsbereite Beschäftigte. 
     

  • Nutzen für Ihren Betrieb:
    Die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten ist eine wichtige Voraussetzung für Ihren Unternehmenserfolg. BGM sorgt für reibungslose Arbeitsabläufe und reduziert Ausfälle und Störungen im Betriebsablauf. Die Qualität und die Kommunikation verbessern sich. Fehlzeiten und Krankheitskosten werden gesenkt. Die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten werden gestärkt. In Zeiten des demografischen Wandels geben Nachwuchssorgen und eine alternde Belegschaft den Themen Sicherheit und Gesundheit zunehmend Bedeutung. Durch ein BGM kann das Image Ihres Betriebs und damit Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigen; denn weiche Faktoren wie Gesundheitsschutz und Vereinbarkeit des Jobs mit der Familie werden für Bewerberinnen und Bewerber immer wichtiger. Kurzum: BGM reduziert Ihre Kosten und fördert den Erfolg Ihres Unternehmens.

Wie funktioniert Betriebliches Gesundheitsmanagement?

Gesundheitsmanagement – wie geht das konkret? Managen heißt „systematisch steuern“. Dazu braucht man den Auftrag der Unternehmensleitung, Ziele, ein System, dazu qualifizierte Personen (z. B. einen Gesundheitsmanager) – und viel Engagement, um kontinuierlich immer besser zu werden. Wie ein BGM im Einzelnen aussieht, hängt vom Betrieb und den jeweiligen Rahmenbedingungen ab. 

BGM-Kreislauf

BGM-Kreislauf

Die Abbildung zeigt den BGM-Kreislauf mit den Schritten: Ziele klären, Struktur schaffen, Analyse der Situation, Maßnahmen festlegen, Maßnahmen umsetzen und Evaluation. 

 

Wie gelingt der Einstieg in ein BGM?

Das kann z. B. so aussehen: Die Unternehmensleitung beschließt, dass die Gesundheit der Belegschaft einen festen Platz in der Unternehmensstrategie haben soll. Man will auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein. Nach Abstimmungsgesprächen wird passend zur Betriebsgröße ein „Team BGM“ gebildet.

Wichtige betriebliche Funktionen können je nach Betrieb Teil des Teams sein: Personalabteilung, Führungskräfte, Mitarbeitervertretungen und betriebliche Expertinnen und Experten, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt. Unterstützung gibt es auch von außen, z. B. durch die BGN, Krankenkassen oder Beratungsinstitute, die unterstützend hinzugezogen werden können. Aufgabe des BGM-Teams ist es, die Unternehmensziele für Gesundheit in praktische Aktivitäten umzusetzen. 
 

Worauf muss ich achten?
 

  • Wer weiß, was er erreichen möchte, kann auch eine geeignete Strategie entwickeln. Ziele sind also auch im BGM zentral: Was möchte ich erreichen? Den Krankenstand reduzieren? Wertschätzung vermitteln? Die Qualität verbessern? …
     

  • „Analyse vor Aktion“ ist ein wesentlicher Grundsatz beim BGM. Denn gute Informationen über die betriebliche Situation sind die Voraussetzung dafür, dass Aktivitäten und Maßnahmen zu dem passen, was die Beschäftigten bewegt! 
     

  • „Alle in einem Boot“ ist ein weiterer, wichtiger Grundsatz: Gesundheit managen geht nur gemeinsam mit den Führungskräften und Beschäftigten. Das sollte auch bei der Analyse der Situation und der Planung von Aktivitäten berücksichtigt werden. Z. B. eignen sich Analyseworkshops, in denen gemeinsam nach Ursachen und Lösungen gesucht wird. 
     

  • Alle Beschäftigten des Betriebs sollten regelmäßig über die Ziele, Aktivitäten und Maßnahmen des BGM informiert werden. Dies ist ein weiterer Erfolgsfaktor.
     

  • Greifen die Maßnahmen? Werden die Angebote genutzt? Werden die Ziele erreicht? Die Antworten auf diese Fragen sind der Ausgangspunkt für die Aktivitäten im BGM. Denn ein BGM ist ein fortlaufender Verbesserungsprozess. Das Vorgehen beim BGM entspricht dem klassischen Managementzyklus (PDCA).

Kontakt

0621 4456-3102

Fachbereichsteam BGM

bsgm@bgn.de bsgm@bgn.de

Praxisbeispiele

Hier finden Sie Beispiele aus der Praxis und Möglichkeiten zum Austausch. 

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