Welcher Helm zu welcher Arbeit passt
Der menschliche Schädel hält zwar viel aus, aber gegen den Stahlträger in Kopfhöhe, einen herabfallenden Schraubenschlüssel oder den am Kranhaken pendelnden Tank hat er wenig Chancen. Aus gutem Grund ist Kopfschutz ein zentrales Element des Arbeitsschutzes: „Helm auf“ ist das Gebot.
Aber Helm ist nicht gleich Helm. Die Gefährdungsbeurteilung ist der geeignete Rahmen, um zu entscheiden und festzulegen, welcher Kopfschutz nach dem Stand der Technik für welche Aufgabe im Betrieb geeignet ist. Auf dieser Basis müssen Unternehmen die richtige Schutzausrüstung beschaffen und, ganz wichtig, Sorge tragen, dass sie korrekt eingesetzt wird.
Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) informiert aktuell in ihrem Webmagazin AKZENTE, welcher Kopfschutz zu welcher Aufgabe passt. Von der Anstoßkappe für leichte Tätigkeiten wie manche Reinigungs- oder Montagearbeiten, bis zum Hochleistungs-Industrieschutzhelm, der bei erhöhten mechanischen Belastungen und schweren Montagearbeiten Pflicht sein sollte, beschreibt die BGN detailliert unterschiedliche Arten des Kopfschutzes, ihr Einsatzgebiet wie auch Material und Haltbarkeit: Ein Leitfaden und gute Grundlage für diese wichtigen Entscheidungen.
Dass Tragekomfort beim Kopfschutz kein Luxus ist, sondern Leben rettet, betont die BGN ausdrücklich. Hochwertige Helme mit guter Belüftung, passender Innenausstattung und einfachen Verstellmechanismen erhöhen deren Akzeptanz. Dann ist der Helm in Ernstfall dort, wo er hingehört – auf dem Kopf.
„Kopfschutz: Welcher Helm zu welcher Aufgabe passt“ (BGN-Webmagazin Akzente)
„Benutzung von Kopfschutz“ (DGUV Regel 112-193)